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Phytotherapie

= aus dem Griechischen: Phyto = Pflanze, pflanzlich

 

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist!“

Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus

Schweizer Arzt, Naturforscher und Philosoph (1493-1541)

 

Bei der Phytotherapie handelt es sich zweifellos um das älteste Heilverfahren zur Behandlung von Krankheiten, bei Mensch und Tier. Die Wirkungen der meisten pflanzlichen Drogen entdeckte bereits der frühe Mensch durch die Beobachtung von Tieren. Und auch heute noch können hierdurch wichtige Erkenntnisse für Wissenschaft und Forschung gesammelt werden. Tiere haben in der freien Wildbahn erfolgreiche Überlebensstrategien entwickelt und nehmen instinktiv bestimmte Pflanzen zu sich, die sowohl Krankheiten vorbeugen als auch heilen können.Phytotherapie

Das Fressen von Tonerde bei Magen-, Darmproblemen ist bei Tieren weit verbreitet. So nehmen in der zentralafrikanischen Republik, Waldelefanten hunderte von Kilometern auf sich, um an Tonfelder zu gelangen. Von verschiedenen Primatenarten weiß man, dass sie instinktiv bestimmte Pflanzen zu sich nehmen, um die Wundheilung zu beschleunigen und durch den Verzehr von Holzkohle die durch die Nahrung aufgenommenen Toxine zu binden. Jährlich hört man von Pferdebesitzern, dass auf der Koppel keine einzige Mariendistel mehr zu finden ist, da viele Pferde diese durch Selbstmedikation bei Leberproblemen regelrecht abgrasen. Jedoch wissen unsere Tiere auch um die berauschende Wirkung vieler Pflanzen und Früchte und hin und wieder gönnen Sie sich einen kleinen „Absacker“!

Um das beste Heilergebnis zu erzielen und vor allem unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, ist eine korrekte TCM-Diagnose in der Phytotherapie von außerordentlicher Wichtigkeit!

 

In der chinesischen Medizin werden Kräuterrezepturen nach den acht Leitkriterien

  • Yin und Yang
  • Innen und Außen
  • Kälte und Hitze
  • Leere und Fülle,

 

sowie den Fünf Elementen und ihren Entsprechungen ausgearbeitet.

tabelle.phyto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dabei werden die einzelnen Kräuter in Ihre Eigenschaften unterteilt:

  • Energie
  • Geschmack
  • Wirkungsweise
  • Wirkungsrichtung
  • Meridianzugehörigkeit
  • Therapeutische Anwendung

(Dharmananda, 1992)

 

Durch die dementsprechende Zusammenstellung der Kräutermischungen werden äußere und innere pathogene Faktoren ausgeleitet, Dysharmonien von Organen beseitigt und Stagnationen auf Meridianen aufgelöst.

Nicht nur chinesische Kräuter finden bei der Rezepturwahl ihre Anwendung. Frei nach dem Motto „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ werden in unserem Breitengrad hauptsächlich westliche Kräuter verwendet, welche auch mit chinesischen Drogen gemischt werden können.

Phytopräparate werden in verschiedenen Darreichungsformen angeboten

  • Pulver
  • Kraut
  • Tee
  • Tinkturen
  • Tabletten
  • Kapseln

 

Bei unseren Tieren wird meist Pulver verwendet bzw. bei evtl. schlechter Akzeptanz Tabletten oder Kapseln.

Größtenteils akzeptieren jedoch unsere Tiere die Zufütterung von Kräutern und nehmen diese sogar gerne an. Oftmals hört man von Tierbesitzern dass sich die Patienten regelrecht heißhungrig auf ihr Futter stürzen, seit die Kräutermischung zugefüttert wird. Auch kam es schon vor, dass Tiere die Kräutertabletten wie eine Belohnung aus der Hand des Tierbesitzers annahmen.

Alles in allem bleibt die Feststellung, dass gerade eine Kombination von Kräutern und Akupunktur eine optimale Behandlung im Sinne der TCM-Methode darstellt.

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